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aktualisiert am: 23.09.2012

 
 


 

BERICHT VON DER
CLUBAUSFAHRT DES STEYR PUCH CLUB SALZBURG
"JOGLLAND ROAS 2012"

 

Äußerst kurzfristig ist die „Joglland Roas“ in den heurigen Clubkalender gerutscht: Bei „Wein&Puch“ Anfang April in Wien wurde die Idee von Werner und Silvia Wühl geboren, Ende Juni trafen sich dann alle Schnellentschlossenen im idyllischen St. Jakob im Walde im steirischen Joglland. Joglland?
Das ist die Gegend südlich des Mürztales, östlich von Bruck an der Mur, nördlich von Weiz – vermutlich wissen die Meisten, wo Roseggers Waldheimat ist? Genau dort! Und Joglland heißt es angeblich deshalb, weil Kaiserin Maria Theresia auf ihren Reisen durch die Kronlande dort besonders viele Menschen mit dem Vornamen Jogl bzw. Joggl (also Jakob) vorgestellt worden sein sollen…

Das will erkundet werden! Schließlich war noch kaum jemand von uns jemals zuvor dort gewesen (die „Wühlis“ als Organisatoren einmal abgesehen, aber angeblich finden die auch zufällig immer wieder eine neue abgelegene Ecke, weil sie sich verfahren haben oder einfach nur irgendwo abgebogen sind), also war die Neugier schon bei der Ankunft riesengroß…

Dem Wetterbericht zum Trotz fing es pünktlich in der Nacht von Freitag auf Samstag zu regnen an, sodass wir außer den verschmierten Windschutzscheiben unserer Autos nur wenig zu sehen bekamen. Das änderte sich zum Glück rasch bei unserer ersten Station, dem Augustiner Chorherrenstift Vorau. Zwar konnten wir aufgrund der aktuellen Renovierungsarbeiten auch nur Teile des Stifts besichtigen, aber speziell die prächtige Bibliothek beeindruckte uns sehr, und auch das angeschlossene Freilichtmuseum gefiel uns sehr gut.
Erst beim Mittagessen auf der Teichalm hörte der Regen endlich auf, und wir konnten einen kleinen Verdauungsspaziergang um den Teichalmteich (heißt der so?) machen, ehe wir wieder in unsere Autos stiegen und eine nette Rundfahrt durch das Joglland (mittlerweile mit geöffneten Verdecken!) unternahmen. Am Laurenziberg hielten wir bei der kleinen Kirche für die Proseccopause – gesponsert von Heinz Repka, der ausnahmsweise nicht dabei war, aber via Telefonschaltung von der erfolgreichen Öffnung aller bereitgestellten Flaschen informiert wurde…

Der Sonntag war dann dem wohl berühmtesten Joglländler – Peter Rosegger – gewidmet: Wir besuchten sowohl die Waldschule in Alpl, als auch (verbunden mit einer kleinen Wanderung) sein Heimathaus, und erfuhren viel Wissenswertes über den berühmten Schriftsteller.
Beim abschließenden Mittagessen wurden wir noch überrascht, indem uns Heidi Gruber und Gerald Fink mit ihrer kleinen Anna (natürlich bereits mit dem Puch-Virus geimpft…) besuchten.

Liebe Silvia, lieber Werner, die Feuertaufe habt Ihr bravourös bestanden, die Premiere der „Joglland Roas“ war ein voller Erfolg! Wir haben ein sehr nettes Wochenende in der Steiermark erlebt, dankeschön!

Bernhard Reichl

 

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