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aktualisiert am: 06.09.2013

 
 


 

BERICHT VON DER
CLUBAUSFAHRT DES STEYR PUCH CLUB SALZBURG
JOGLLANDROAS 2013
24.05.-26.05.2013, St. Jakob im Walde

 

Womit ist Luke-Wetter zu toppen?
Richtig geraten, mit Wühl-Wetter!

Das hatten sich Silvia und Werner Wühl sicher nicht im Entferntesten träumen lassen – eine Puch-Ausfahrt, die am Samstag früh mit heftigem Schneefall begann, der aber zum Glück bald in starken Regen überging und letztlich zu einem Happy End mit trockenem Wetter führte. Wir wollten ja immer schon wissen, wie unsere Scheibenwischer bei Schneematsch funktionieren.

Doch fangen wir am Beginn an: Freitag Abend Treffpunkt im steirischen Joglland beim „Orthofer“ in St. Jakob am Walde, der Heimat Peter Roseggers, auf dessen Spuren wir im Vorjahr unterwegs waren. Heuer führte am Samstag die Fahrt über kleine Nebenstraßen nach Stubenberg am See, wo wir Schloss Herberstein, die umgebenden Gartenanlagen und den Tierpark besuchten. Man merkt deutlich, dass dieses Schloss seit Jahrhunderten von der Familie Herberstein bewohnt und gepflegt wird, dadurch herrscht ein ganz eigenes, besonderes Flair in der gesamten Anlage.

Nach dem Mittagessen in einem urtypischen steirischen Gasthof fuhren wir, den Kulm umrundend, nach Puch bei Weiz, ins Apfelland, und wurden bei einem Apfelbauern in viele Geheimnisse des Obstbaus, der Fruchtgewinnung und natürlich auch -veredelung eingewiesen und durften alle diese Leckereien auch verkosten: Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelspalten, Apfelbrand war mir gut bekannt, aber Apfelwein steht ab sofort auch gerne in meinem Weinkeller. Ein leichtes, süffiges und nicht zu stark alkoholhältiges Getränk.

 

Am Rückweg besuchten wir den Wallfahrtsort Pöllauberg mit wunderbarer Aussicht in die steirische Hügellandschaft.
Es schneite nicht mehr, und so kehrten wir nach dem Abendessen bei einigermaßen kühlen Temperaturen aber trocken zum „Orthofer“ zurück und saßen zum Ausklang in der Stube auf ein Gläschen Wein beisammen.

Das Sonntagsprogramm wurde aufgrund des Wetters abgeändert – die Ausfahrt über die Mautstraße zum Pretul musste wegen der Schneelage abgesagt werden, so wurde schnell umdisponiert und wir sahen wie geplant die Ausstellung und Führung im ehemaligen Braunkohlebergwerk Ratten und das spontan für uns geöffnete, nebenanliegende Blasmusik-Museum.
Herr Posch, ehemaliger Bergwerksarbeiter, begeisterter Sammler und Museumsleiter und Julia, Mitglied der Blasmusikkapelle Ratten, machten diesen Vormittag zu einem einmaligen Erlebnis, mit ihrem Enthusiasmus dargebracht erfuhren wir von den beiden viel Wissenswertes.

Nach dem Mittagessen beim Ponyhof endete diese gemütliche Ausfahrt. Liebe Silvia, lieber Werner, es hat alles wunderbar geklappt und wir konnten viel erleben, aber das Wetter kann man leider noch nicht planen. Danke umso mehr, es hat uns gut gefallen.

Gernot Luke

 

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