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aktualisiert am: 06.09.2013

 
 


 

BERICHT VON DER
CLUBAUSFAHRT DES STEYR PUCH CLUB SALZBURG
MOHNBLÜTENFAHRT 2013
05.07.-07.07.2013, Zwettl

 

M“ O H N   -   „M“ Y T H E N   -   und „M“ O T O R E N …

Wo diese „3 M“ zu finden waren?? Ganz einfach: Bei unserer diesjährigen „Clubausfahrt zur Mohnblüte“ ins niederösterreichische Waldviertel!!

Als Ziel für eine Ausfahrt zu diesem Naturereignis, im nördlichsten Teil Österreichs, war es ja schon längere Zeit im Gespräch. Dass der Plan letztlich umgesetzt werden konnte, ist unseren drei Klubkameraden Heinz Lux, Gernot Luke und Heinz Repka zu verdanken. Rasch haben sich die drei auf den allgemeinen Treffpunkt geeinigt: Die Stadt Zwettl, die ehrwürdige Stadt des Rittergeschlechtes der Kuenringer, im westlichen Waldviertel. Als Ausgangspunkt für die Fahrten der folgenden Tage ideal und zentral gelegen, bot sich außerdem der Vorteil der Ortsansässigkeit von Heinz Lux.
Der nächste Schritt, die Festlegung des Termins für diese Veranstaltung, gestaltete sich dagegen weit schwieriger:„Wann genau wird der Mohn blühen…??“ und außerdem „Macht er uns den Gefallen und steht er exakt dann in voller Blüte, wenn wir unsere Ausfahrt abhalten wollen?“
Solche, und ähnliche Fragen quälten die drei Veranstalter, nachdem sie sich doch letztendlich für ein Datum entscheiden mussten. Es war wirklich sehr schwer abzuschätzen, da das verregnete Frühjahr heuer den Zeitplan der Natur total durcheinander gebracht hatte.

Schließlich hat aber dann alles doch gut geklappt! Der Wettergott zeigte sich von seiner gnädigen Seite, die Zwettler konnten, am Nachmittag des 1. Tages, unsere, am Hauptplatz präsentierten Fahrzeuge zur Genüge bestaunen. Im Anschluss daran wurden uns, im Rahmen einer interessanten Führung, die Sehenswürdigkeiten dieser geschichtsträchtigen, schönen, Stadt ganz professionell vor Augen geführt, gefolgt von einem sehr netten Empfang im Garten der Familie Lux.

Den Tag haben wir abschließend bei einem gemütlichen Heurigen („die Hütte“) und guter Laune ausklingen lassen.


am Hauptplatz in Zwettl


Rathausfassade in Zwettl

Der 2.Tag war der Suche nach blühendem Mohn gewidmet. Der Start erfolgte für die meisten von uns, von der mustergültigen (!) Garage von Heinz Lux aus. Auf ausgesuchten Nebenstraßen, maßgeschneidert für ambitionierte Puch-Fahrer, führten uns Viera und Heinz quer durch die reizvolle Landschaft des Waldviertels. Zwar keine nennenswerten Gipfel, dagegen aber sanfte, hügelige Erhebungen, die einem einen Sichthorizont von mehreren Kilometern ermöglichten. Und Wald, Wald, Wald… so weit das Auge reichte. Ein gänzlich ungewohnter Landschaftscharakter für uns Gebirgsbewohner, den wir da genossen haben.


in Armschlag

Die Ortschaft Armschlag, als Mohn-Zentrum bezeichnet, wartete mit detaillierter Information über Mohn und seiner Vielfalt auf: Wir erfuhren Näheres über den Mohnanbau, die Gewinnung und Verwertung der verschiedenen Mohnsorten und ihrer Verwendung in der Küche. Nie zuvor habe ich gehört, dass man etwa „Karpfen im Mohnhemd“ servieren kann…
Nahe Bad Traunstein, etwas östlich von Ottenschlag gelegen, bot sich die Gelegenheit für einen, leider viel zu kurzen Spaziergang, um in die Welt der dort befindlichen „mystischen Kraftplätze“ intensiver eintauchen zu können!
Viele Tonnen schwer wiegen die gigantischen Granitblöcke, die, wie etwa der Wachtstein oder der Franzosenstein das Bild der Landschaft prägen. Sie strahlen ohne Zweifel eine rätselhafte Energie auf den Betrachter aus. Sehr gerne hätte ich mich mit den, vom renommierten Ludwig Boltzmann Institut, hier radiästhetisch ermittelten Messungsergebnissen näher auseinandergesetzt und mich selbst davon überzeugt…
Jedenfalls ein guter Grund für mich, diese Orte auf eigene Faust, nochmals zu besuchen und meinem Hobby nachzukommen!


der Wachtstein


der Franzosenstein

Die Meierei des Schlosses Rosenau war gut gewählt für eine gepflegte Mittagsrast und rundete, wie der Besuch der Ausstellung „Weberei und Teiche im Wandel der Zeit“ sowie der folgende Rundgang durch die historische Stadt Weitra mit herrlichen Sgraffito-Fassaden, das Tagesprogramm ab.

Und der Mohn???
Den haben wir, herrlich blühend, auf einem großen Feld beim Stift Zwettl gefunden!!!
Der Abend wurde dann – wie könnte es auch anders sein – gemütlich beim „Mohnhotel-Bergwirt“ in Moidrams verbracht.


Sgraffito-Fassade in Weitra


Mohnfeld beim Stift Zwettl

Der 3. und  zugleich letzte Tag war der Besichtigung der eindrucksvollen „Burg Rapottenstein“, südöstlich von Großgerungs, gewidmet. Im 12. Jahrhundert auf der Spitze eines Granitkegels erbaut, nie von Feinden erobert, gibt diese Herrenburg noch heute Zeugnis ihrer einstigen Wehrhaftigkeit. In Arbesbach, nach dem Mittagstisch, endete schließlich diese Ausfahrt, die uns so viele bleibende Eindrücke vermittelt hat, aus einer Ecke Österreichs, die man zu Unrecht viel zu selten besucht. Ich gestehe, dass, in Erinnerung an meine Bundesheerzeit, für mich bisher bloß der „TÜPL“, also der Truppenübungsplatz Allensteig, der Inbegriff des Waldviertels war. Dass dem aber nicht so ist, das haben uns unsere drei Organisatoren in diesen Tagen deutlich bewiesen! Herzlichen Dank an Euch, für die Organisation und die Durchführung!


Burg Rapottenstein

Besonderer Dank gebührt Viera und Heinz Lux für die gastfreundliche und herzliche Aufnahme und die großzügige Bewirtung der Teilnehmer!

Gerhard Reichl


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