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aktualisiert am: 19.02.2012

 
 


 

BERICHT VON DER TOURISTISCHEN CLUBAUSFAHRT
"PUCHDAMISCH 2011"
23.-25.09.2011, ST. STEFAN IM ROSENTAL

 

Das Steyr-Puch-Treffen in der Südsteiermark - "Vorläufig zum letzten Mal..."

... fand am letzten September-Wochenende dieses Jahres das von Heidi Gruber und Gerald Fink organisierte Clubtreffen "PuchDamisch" in der Südsteiermark statt, denn Heidi hat an diesem Treffen bereits hochschwanger teilgenommen, und rund ein Montag später eine gesunde Tochter geboren...
Verständlicherweise wird das kleine Mädchen in den kommenden Jahren die volle Aufmerksamkeit ihrer Mutter in Anspruch nehmen, sodass wir wohl erst in einigen Jahren wieder auf eine ähnliche Veranstaltung hoffen dürfen...

Aber 2011 hat die Veranstaltung ja noch wie geplant stattgefunden, erneut waren wir in St. Stefan im Rosental stationiert und erkundeten von dort aus die Umgebung, dieses Mal mit dem Schwerpunkt "Südsteirische Weinstraße". Die meisten von uns reisten ja bereits am Freitag an, sodass wir abends einen gemütlichen Clubabend in "Annis Gasthaus" verbringen konnten. Gut erholt starteten wir so am Samstag Vormittag von der Rosenhalle in St. Stefan aus in Richtung Westen. Unser erstes Etappenziel war das Oldtimermuseum "Nostalgie auf Rädern" in Großklein, dessen umfangreiche Sammlung jedoch nicht nur aus historischen Zweirädern und Autos besteht, sondern auch aus vielen unterschiedlichen Geräten, Fotos und diversen Utensilien vergangener Tage...

Danach fuhren wir entlang der Südsteirischen Weinstraße, wo wir kurz einkehrten um uns bei Maroni und Sturm zu stärken, ehe wir dann unsere Mittagsrast in Slowenien ansteuerten.
Wieder zurück in Österreich, stand als nächstes ein Besuch bei Heidis und Geralds neuem Zuhause in Weitersfeld (Mureck) am Programm: Das Heimathaus von Heidis Großvater wurde in den letzten Monaten für die kleine "Jungfamilie" adaptiert und saniert, und Heidis Familie empfing uns dort mit einer köstlichen Nachmittagsjause - vielen herzlichen Dank für die ganz besonders gastfreundliche Bewirtung an Monika, Hans und Hannes!

Unweit davon befindet sich "Pechmanns Ölmühle" in Ratschendorf, wo wir der Produktion von echtem Steirischen Kürbiskernöl zusehen, und viele Spezialitäten kaufen konnten. Zahlreiche Attraktionen rund um die Ölmühle sowie ein tolles gastronomisches Angebot ziehen tatsächlich hunderte Menschen an, wir waren dort lediglich eine weitere Attraktion für alle Anwesenden...
Ein langer Tag klang schließlich in der Buschenschank Nagl in St. Stefan aus, die dortigen riesigen Portionen sind ja längst legendär. Und nachdem wir den ganzen Tag ja praktisch kaum etwas gegessen hatten... ;-) Hungrig oder gar durstig ging jedenfalls niemand ins Bett, vielmehr freuten sich schon alle auf den zweiten Veranstaltungstag mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Gegend, zudem sollte es erneut ein strahlender Herbsttag werden!

Neuerlich starteten wir am Sonntag Vormittag von der Rosenhalle aus, dieses Mal in Richtung Norden um "Gsellmanns Weltmaschine" in Edelsbach bei Feldbach zu besichtigen. Die vom steirischen Bauern Franz Gsellmann (1910-1981) in den Jahren 1958 bis 1981 erbaute Maschine besteht aus unzähligen kuriosen Bauteilen, welche meist von Schrottplätzen und Flohmärkten stammen. Inspiriert hat den Erbauer und Hobby-Elektriker seinerzeit das "Atomium", das Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt Brüssel.
Dabei ist der Begriff "Weltmaschine" lediglich ein Hilfsausdruck, weil ein konkreter Zweck / eine konkrete Aufgabe dieser Maschine ist natürlich nicht erkennbar und wurde auch vom Erbauer nie erklärt. Somit handelt es sich bei dem in allen Farben blinkenden und Lärm verursachenden Objekt eigentlich um eine künstlerische Installation.

Ebenfalls in Edelsbach erwartete uns ein weiteres Kuriosum: Das in seiner Art weltweit vermutlich einzigartige "Brückenbaumuseum" von Renate Theißl, die ihrerseits bereits in Unikum darstellt...:
Ausgestellt sind dort neben einigen anderswo abgebauten / demontierten Stahl- und Behelfsbrücken vor dem Museum hauptsächlich zahlreiche natur- und vor allem technik-getreue Modellnachbauten konkreter Brückenbauprojekte. Diese Modelle wurden von der 1971 geborenen, enthusiastischen Brücken-Freundin selbst erbaut, ebenso wie etliche Eigenkonstruktionen und einige skurrile Erfindungen nebst unzähligen halbfertigen Objekten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen endete die lustige und gemütliche Clubveranstaltung in der Südsteiermark, alle Teilnehmer bedankten sich bei den beiden Organisatoren und Gastgebern Heidi und Gerald und wünschten der jungen Familie von Herzen das Allerbeste!

Namens der großen Steyr-Puch-Familie darf ich Euch - Heidi, Gerald und Anna - an dieser Stelle noch einmal alles Gute wünschen, wir freuen uns für Euch und hoffen, Euch bald bei einer passenden Gelegenheit wieder zu sehen! Der kleinen Anna wünschen wir zudem natürlich alles Gute zum Geburtstag am 20.10.2011!

Bernhard Reichl

 

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